Meteoriten erzeugen bei Ihrem Fall durch die Erdatmosphäre Fallgeräusche. Im Altertum haben diese Geräusche die Menschen nicht selten in Angst und Schrecken versetzt. Dies ist aus heutiger Sicht natürlich durch das fehlende Wissen der Ursache zu erklären. Ob jedoch im Altertum oder heutzutage, können die Fallgeräusche sehr unterschiedlich wahr genommen werden. Verschiedene Augenzeugen berichten oft von einem lauten Donnergrollen, Zischen, Knattern, Kanonendonner oder Gewehrfeuer während der Leuchterscheinung des Meteoritenfalls. Durch diese wahrgenommenen Geräusche ist verständlicherweise auch die Bezeichnung Donnersteine entstanden.
Die Ursache für dieses Phänomen ist jedoch auf einen einzelnen Begriff zurückzuführen - nämlich dem Überschallknall. Der Meteorit erzeugt bei seinem Fall eine kegelförmig ausgehende Schockwelle. Die hörbare Komponente der Schockwellenfront ist letztendlich der Überschallknall, welcher bis zu 70 km weit zu hören ist.
Das bereits erwähnte Donnergrollen und Knattern entsteht durch Luftwirbel hinter dem Meteoriten sowie durch kleinere abgelöste Teilchen und Splitter, welche mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Hauptmasse in Richtig Erdboden fliegen. Da der herabfallende Meteorit mit fortschreitender Flugbahn durch die Erdatmosphäre stark abgebremst wird, ist der Meteorit theoretisch nach dem vernehmen des Schalls zu erkennen, da der Überschallknall dem Meteorit vorauseilt.